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Mittwoch, 10. März 2010
Abnehmen mit Magenballon E-Mail

Abnehmen mit Magenballon
Abnehmen mit Magenballon
Der Magenballon ist eine Behandlungsmethode gegen Fettleibigkeit, mit der ein Sättigungsgefühl erreicht werden soll, um somit die Nahrungsmenge zu verringern, die der Patient zu sich nimmt.

Magenballon: Pro und Kontra

Der Eingriff dauert etwa 15 Minuten, so dass selten ein Krankenhausaufenthalt erforderlich ist. Der Patient kann kurze Zeit nach dem Einsetzen des Ballons nach Hause entlassen werden. Der in den Magen eingesetzte Ballon besteht aus Silikon, weshalb gewöhnlich keinerlei Nebenwirkungen auftreten.

Er wird für Personen empfohlen, die fettleibig sind, einen Körpermasseindex von mehr als 30 aufweisen, und die weder an psychiatrischen Problemen noch an Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren leiden. Die Behandlung führt zu einem erheblichen Gewichtsverlust, der innerhalb von 6 Monaten mehr als 15-20 kg betragen kann.

Nach 6 Monaten wird dem Patienten der Magenballon wieder auf die gleiche Weise wie beim Einsetzen entfernt. Ab diesem Zeitpunkt kann der Patient weiterhin einer normalen gesunden Ernährungsweise folgen und unter der Aufsicht eines Ernährungsspezialisten mehr Gewicht verlieren.

Risiken des Magenballons
Wie bei jedem anderen medizinischen Eingriff können auch bei der Verwendung eines Magenballons Risiken auftreten:

  • Probleme beim Einsetzen oder Entnehmen des Magenballons können zu leichten Verletzungen der Speiseröhre oder des Magens führen.
  • Der eingesetzte Magenballon kann in den ersten Tagen Unannehmlichkeiten, wie Gastritis, Magenschmerzen und Erbrechen, verursachen.

 

Die Effizienz des Magenballons nimmt im Laufe der Zeit ab, weshalb es erforderlich ist, ihn nach 6 Monaten zu entfernen. In einigen Fällen verringert sich die Wirksamkeit des Magenballons bereits innerhalb kürzerer Zeit.