 Nahrungsmittel, die Phytoöstrogene enthalten Nahrungsmittel mit Phytoöstrogenen enthalten Substanzen, die in verschiedenen Pflanzenarten vorkommen und eine östrogene Wirkung aufweisen.
Die molekulare Struktur dieser Pflanzen gleicht den menschlichen Östrogenen. Werden sie vom Körper aufgenommen, können sie die Produktion von Östrogenen bei der Frau entweder stimulieren oder hemmen, abhängig von der verzehrten Pflanze.
Vorteile durch Phytoöstrogene
Phytoöstrogene wirken vor allem lindernd bei Wechseljahresbeschwerden, sie mindern die in dieser Zeit auftretenden Hitzewallungen, verbessern Cellulitishaut und helfen gegen Muskelabbau. Laut einiger Experten verhindern sie sogar Osteoporose.
Phytoöstrogene haben nicht die gleichen Nebenwirkungen wie menschliche Östrogene und werden deshalb bei Wechseljahresbeschwerden angewandt. Sie sollen Hormonstörungen ausgleichen, die bei manchen Frauen auftreten und sich in der Regel durch Stimmungsschwankungen bemerkbar machen.
Phytoöstrene sind in den folgenden Nahrungsmitteln enthalten:
- Sojabohnen, Sojamilch und Tofu (Sojakäse).
- Leinsamen, Hafer, Mais, Roggen, Gerste, Weizenkeime.
- Karotten, Olivenöl, Sonnenblumensamen, Zwiebeln, Spargel, Vollkornreis, Kürbis.
- Fenchel, Gingseng, Anis.
- Birnen und Äpfel.
- Algen.
Phytoöstrogene oder auch pflanzliche Östrogene finden sich vor allem in Sojaprodukten und Leinsamen, in geringeren, aber noch wirksamen Mengen auch in Brokkoli und Blumenkohl. |